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Brasilien:
Im sonst sehr trockenen Nordosten Brasiliens regnet es seit Wochen und hat weite Teile der ämsten Staaten des Landes überschwemmt. In normalen Jahren garantiert die kurze Regenzeit das Überleben der Landbewohner dieser Staaten. In dieser Zeit wird alles notwendige angebaut und die Grundnahrungsmittel für das ganze Jahr geerntet. Die Überschwemmungen haben aber nun auch die Ernte vernichtet und die Hungersnot der folgenden Monate vorprogrammiert. Durch die normalerweise sehr kargen Regenfälle haben die Staaten auch kein effizientes System zur Rettung und Unterkunft bei Hochwasserkatastrophen. Es gibt wenige Boote, und in den Notunterkünften regnet es durch undichte Dächer. Mittlerweile sind schon 400.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen und die meisten von ihnen obdachlos. Die Regierung hat nun über 600 Millionen Real für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt und das Militär hilft bei der Bergung und der Verteilung von Drinkwasser. Otto Hassler |
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Brasilien:
Eine falsche Anti-Baby-Pille verursachte einen ungewollten Bevölkerungszuwachs in Brasilien Ende der neunziger Jahre. Um eine neue Verpackungsmaschine zu testen, fabrizierte die Tochter eines deutschen Pharmakonzerns 600.000 Pillen aus Mehl. Durch einen internen Fehler kamen diese Pillen auf den Markt und so wurden unzählige Frauen ungewollt schwanger. Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit wurde der Pharmabetrieb nun zu einem Schadensersatz von etwa 400.000 euro verurteilt. Der Betrag wird auf die Frauen aufgeteilt, welche den Nachweis erbringen können, vor 10 Jahren die falsche Pille eingenommen zu haben und dann schwanger wurden. Eine Klägerin bekam bereits 13.000 euro. Nun wird bei vielen Frauen die verzweifelte Suche nach Rezepten aus dem Jahre 1998 beginnen, welche die Einnahme der Mehlpille beweisen könnten. Otto Hassler |
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Brasilien:
Ein Teil der Erwaermung der Erdatmosphaere wird durch das Abbrennen der Waelder im Amazonas verursacht. Durch die Groesse des Gebietes ist eine effiziente Kontrolle von Seite der Regierung bisher nicht moeglich. Ob dies der Tatsache entspricht oder der fehlenden politischen Verantwortung, sei dahingestellt. Nun hat das Institut fuer Umweltforschung im Amazonas herausgefunden, das die Kosten zur Verringerung der Schadstoffemissionen wesentlich niedriger sein koennten wie bisher angenommen. Die Studie, welche auf die naechsten 10 Jahre ausgelegt ist, sieht eine Reduzierung der Gasemissionen von etwa 5 Billionen Tonnen vor. Dies kann mit einer Investition von knapp einem Dollar pro Tag und Tonne erreicht werden. In diesem Wert sind auch finanzielle Kompensationen für die Landbesitzer enthalten. Die Studie soll nun der internationalen Gemeinde vorgestellt werden, damit diese den Plan finanzieren. Es bleibt noch Hoffnung auf eine bessere Umwelt. Otto Hassler |
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Brasilien:
Abenteuertourismus wird in Brasilien nun ernst genommen. Nach der Einführung der Normen für die Abenteueraktivitäten in den Jahren 2006 und 2007, wurde nun die Zertifizierung der Tourismusunternehmen eingeleitet. Die wichtigsten Normen beziehen sich auf die Sicherheit bei den verschiedenen Aktivitäten, wie Rafting, Wandern im Regenwald, Abseilen, Canyoning, Reiten. Der südbrasilianische Staat Santa Catarina wurde als erstes Bundesland zur Zertifizierung der Sicherheitsnormen ausgesucht. Zwölf Tourismusagenturen nehmen daran teil, darunter auch die Ativa Rafting e Aventuras, Partner von viventura in Brasilien. Das Ziel ist in den nächsten zwei Jahren zweihundert Agenturen zu zertifizieren. Damit sollen Touristen und Anbietern aus In- und Ausland die Möglichkeit gegeben werden, qualifizierte Agenturen für ihre Aktivitäten auszusuchen, welche den höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Otto Hassler |
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Brasilien:
Brasilien war über Jahrzehnte das am stärksten verschuldete Land der Erde. Internationale Rettungsaktionen und verschiedene Währungsprojekte versuchten lange Zeit die Zahlungsfähigkeit des Landes zu gewährleisten. Seit die Arbeiterpartei unter President Lula da Silva an der Regierung ist, hat sich die finanzielle Lage des Landes stabilisiert, die brasilianische Währung, der Real, wurde immer stärker und die Exporte sind in den letzten Jahren um das dreifache gestiegen. Mit Stolz konnte die Zentralbank nun verkünden, daß die Währungsreserven des Landes seit Januar dieses Jahres die Schulden übersteigen. Somit ist Brasilien zum erstenmal in seiner Wirtschaftsgeschichte zum Netto-Gläubiger geworden. Mit seiner gesundeten Wirtschaftsstruktur und den rießigen Reserven an Land und Bodenschätzen kann Brasilien nun ruhig in die Zukunft schauen. Otto Hassler |
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